„Ein Kuss von Franz Liszt“

Samstag, 23. Januar 2010, 20:00h

Konzert mit Werken von Mathilde Kralik von Meyrswalden (1857 – 1944)

 

Am Piano: Christoph Guddorf

Aus dem Leben der Komponistin erzählt ihr Urgroßneffe
Rochus (Ritter) Kralik von Meyrswalden.

Mathilde Kralik von Meyrswalden

Foto: Buchcover der im Abacus-Verlag
erschienenen Biografie

Mozart, Beethoven, Chopin, Tschaikowski – Komponisten, die unvergesslich bleiben.

Wie sieht es aber mit den weiblichen Tonkünstlerinnen aus?
Ist das Komponieren eine reine Männer-Domäne?

Die Programmhefte der Konzerthäuser könnten diesen Eindruck vermitteln, denn nur selten wird die Musik von Komponistinnen vorgetragen.

Der heutige Abend ist einer fast vergessenen Komponistin gewidmet.
Sie war eine Schülerin Anton Bruckners, eine Kommilitonin Gustav Mahlers am Wiener Konservatorium und eine persönliche Bekannte von Franz Liszt.

Ihr Werk umfasst drei Opern, mehr als 100 Lieder mit Instrumentalbegleitung sowie viele kammermusikalische Stücke, Melodramen, Messen und Kantaten.

In der Wendezeit zwischen dem 19. und 20. Jahrhundert zählte Mathilde Kralik von Meyrswalden zu den bekanntesten Persönlichkeiten Wiens. 
Für die Aufführungen ihrer Werke erhielt sie gute Kritiken.

Sie war in vielen musikalisch orientierten Frauenvereinigungen aktiv
und auch ihr Privatleben teilte sie mit einer Frau.

Die Kommentare wurden geschlossen