Krimi-Dinner

Erasmus Herold liest aus seinem neuen Krimi:

„Und ich richte ohne Reue“

Donnerstag, 13. November 2014 im Schäfers in der Kunsthalle Bielefeld, 20:00h – Einlass: 19:00h

1. Prolog / 03. August 2013 / 22:03
Angelehnt an einen anthrazitfarbenen Gartenstuhl beobachtete Reinhard 
die Gruppe der geladenen Hochzeitsgäste.
Unabhängig vom glasigen Blick den ihm die reichhaltige Auswahl
alkoholischer Getränke bereitet hatte, war es ein guter Tag gewesen: traumhaftes Wetter, harmonische Trauung, dazu eine wunderschöne Braut.
Er erhob sein Glas und prostete dem Bräutigam zu: „Felix, du bist ein echter Glückspilz und das nicht nur aufgrund deiner Namensherkunft.“
„Danke Reinhard. Danke für all deine Hilfe und Vorbereitung. Und natürlich, weil du mein Trauzeuge geworden bist.“
„Dafür sind Freunde da!“
Reinhard schwankte, wandte sich dem Beistelltisch rücklings zu und
deponierte das halb geleerte Sektglas auf sicherem Terrain.
Als er in seine Ausgangsposition zurückkehrte stand Josephine, die Braut,
vor ihm und lächelte ihn breit grinsend an. „Wofür genau sind Freunde  da, mein lieber Reinhard?“
Er stutzte, erhielt einen Kuss auf die Wange und taumelte abermals.
„Hey, hey! Das wird dich doch nicht gleich umhauen!“
Sowohl Felix als auch Josephine griffen stützend nach ihrem Trauzeugen. Reinhard griente und taxierte Josephines blau strahlende Augen.
„Keine Sorge! Weswegen hatte ich den verdient?“
„Du bist immer für uns da gewesen. Seit der Grundschule dem Felix ein Freund und Wegbegleiter, seit dem Studium auch mir.“

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